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Koptische Kirche in Ägypten

Die Koptisch-Orthodoxe Kirche zählt zu den ältesten christlichen Kirchen weltweit. Ihr Ursprung führt direkt auf den Evangelisten Markus zurück, der im 1. Jahrhundert nach Chr. das Christentum nach Ägypten brachte und in Alexandria die erste Gemeinde gründete.

Heute stellt die koptisch-orthodoxe Kirche weiterhin die größte christliche Gemeinschaft in Ägypten und eine bedeutende orientalisch-orthodoxe Kirche weltweit dar.

Der Koptisch-Orthodoxen Kirche steht ein Papst vor, Papst Tawadros II ist seit dem 18. November 2012 das Oberhaupt der Koptisch-Orthodoxen Kirche und der 118. Nachfolger des heiligen Markus, des Evangelisten und Gründers der Kirche von Alexandria.


Koptische Kirche in Deutschland

Die koptisch-orthodoxe Kirche ist seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland präsent. Durch Migration – besonders seit den 1960er/70er-Jahren – entstanden erste Gemeinden. Heute gibt es zahlreiche Pfarreien, Jugendtreffen, Klöster und soziale Einrichtungen.

Oberster Repräsentant der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland ist Seine Eminenz Metropolit Anba Damian, der seit 2013 die koptischen Gemeinden im Bistum Norddeutschland betreut. Die süddeutschen Gemeinden unterstehen Seiner Exzellenz Bischof Anba Deuscoros.

In Deutschland gibt es zwei koptische Klöster, die gleichzeitig als Metropolitensitz dienen: Das Kloster der Hl. Jungfrau Maria und des Hl. Mauritius in Höxter-Brenkhausen (Nordrhein-Westfalen) und das St. Antonius-Kloster in Kröffelbach (Hessen).

Koptische Gemeinden befinden sich in Frankfurt, München, Stuttgart, Düsseldorf, Hannover, Berlin, Hamburg, Heidelberg, Trier, Minden, Bad Grund, Dresden, Bonn, Bremen, Bielefeld, Wismar, Dortmund, Duisburg, Leipzig , Wilhelmshaven ,Zirndorf und neulich Erlangen

Seine Eminenz Metropolit Anba Damian

Seiner Exzellenz Bischof Anba Deuscoros